Scheinbar unscheinbar   Leave a comment

Eingeweckt

Vielleicht ist Frauendenken und -wirken seit jeher unspektakulär und tritt unscheinbar auf. Die Erfinderin der Hose, des Bieres, des Topfes – keine kennt die Namen. Dabei ist seit den letzten fünfzig Jahren so viel geschehen: wenn ich mir einen aktuellen Dokufilm anschaue, stets sind kompetente Frauen ganz vorne mit dabei. Ganz selbstverständlich. Die Zeiten, wo eine Expedition zum Südpol, zu einem aktiven Vulkan, in den Urwald der Anden eine Männersache war, sind längst vorbei. Frauen leiten ganz selbstverständlich Ausgrabungen, erforschen kilometerweite Höhlen, entwickeln für die Raumfahrt. Hase und Igel: wo mein Männerhase auch hinhoppelt, die Igelfrau richtet sich auf, klopft sich den Staub von der Jacke mit einem munteren „Ich bin schon da!“.

Aufgeweckt

Wenn ich über den Werdegang des Wiesbadener Frauenmuseums nachdenke, kommen mir solche Gedanken in den Sinn. Da gibt es nichts Spektakuläres, wie die Männerwelt es uns vormacht, alle die Ausstellungen, die man unbedingt gesehen haben muss, gar einen Schatz des Priamos.

Gedeckelt

Das Frauenmuseum dagegen führt mich weit über das bloße Konsumieren hinaus zum Bleibenden, was mich im Alltag begleitet wie mein Hemd und meine Hose: nur scheinbar unbedeutend, aber ohne stünde ich nackt da! Blinde Flecken in meiner Wahrnehmung kann ich beim besten Willen nicht sehen, nur über einen Umweg und mit Anleitung erkennen. Z.B. waren es in meinem Leben stets die Frauen, die „mitgemeint“ waren, die doch auch einmal einen Spaß verstehen mussten. Jetzt konnte ich mal die andere Seite kennenlernen. Und ohne die vielen musealen Anstöße (ich erinnere mich an den Einstieg zu einer Traumreise durch die Vulva) zum Nachdenken wäre es mir wohl kaum aufgefallen. Und Nachdenken führt in der Konsequenz manchmal zur Veränderung in meinem Denken, Verhalten, Leben. Und das schafft beileibe nicht jedes Museum.

Also: doch nur scheinbar unscheinbar.

Sicher bewahrt

Die Bilder stammen aus der Ausstellung „Eingeweckt & Aufgeweckt“ (2014) im frauen museum wiesbaden.
von gläsernen Wänden und Deckeln, und wenn’s ums Eingemachte geht.

Veröffentlicht 8. April 2018 von Michael in Gedankensplitter

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Gestalten   Leave a comment

Von Kindheit an fasziniert mich die Möglichkeit,
mit meinen Händen, meinen Fingern einer formbaren Masse Gestalt zu geben.
Die Möglichkeiten menschlicher Figuren ausprobieren.
Damals waren es einzelne Körper, die für sich standen.
Was strahlt die Figur aus? Wie mag ihre Musik klingen?

Einen Klumpen Ton nehmen – und die Sehsucht der Schöpferkraft spüren.
Der Geist spricht „werde!“ und die Hände folgen dem Begehren, formen, kneten.
Streichen wieder glatt, bauen auf.

Empfindungen Ausdruck verleihen, wo ich noch keine Worte gefunden habe.
Mit Staunen verfolge ich dieses Werden.
Ein Spiel zwischen Geist und Materie, wie es seit jeher geschieht.

Diesmal setze ich zwei relativ neutrale Figuren in Beziehung zueinander.
Sie befinden sich in einem Zwischenstadium: weder erfreut noch niedergeschlagen,
weder besonders locker noch angespannt.
Nicht wirklich ruhend, aber auch nicht aktiv.
Ich kann sie frei einander zuordnen
und mit jeder Bewegung ändert sich der Ausdruck, den ich empfinde.
Welche Gefühle lösen sie dabei in mir aus? Unangenehme? Angenehme?
Gefühlte Nähe – oder Distanz. Hingewandt – oder den Rücken zugekehrt.

Eine der Figuren sitzt erhöht.
Schon wird die Ausgewogenheit zwischen beiden gestört.
Sie sind nicht mehr auf gleicher Augenhöhe.
Wie gehe ich damit um? Gibt es eine Gleichberechtigung? Wie schaut sie aus?

Kann es gelingen?

Veröffentlicht 6. April 2018 von Michael in Gedankensplitter

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Die Mannschaft   Leave a comment

Horst Seehofer stellte ein Bild mit seiner „Mannschaft“ ins Internet. Im „Tagesgespräch“, einer täglichen Sendung des Bayerischen Rundfunks, wurde am 29. März deshalb die Frage gestellt: „Hat die CSU ein Problem mit Frauen?“ Zu Gast war Christine Borst (CSU), die Erste Bürgermeisterin in Krailling.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/tagesgespraech/gruppenbild-mit-herren-hat-die-csu-ein-problem-mit-frauen-102.html

Ich bin seit langem dabei, zu überlegen, was wirklich die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind. Hier wurde wieder einer sichtbar: wenn Männer ein Ziel im Kopf haben, konzentrieren sie sich darauf, dieses Vorhaben in die Wirklichkeit umzusetzen. Frauen überlegen viel mehr, wie sie solche Vorstellungen in ihr Leben integrieren können. Da ist das persönliche Umfeld, die Familie, der Nachwuchs, der Beruf, die allesamt nicht vernachlässigt werden sollen. Bleibt da noch Zeit und Energie für ein Herzensanliegen wie die Arbeit im Gemeinderat oder ähnliches? Wogegen der Mann viel eher darauf vertraut, dass ihm schon jemand den Rücken für solche Vorhaben freihält.

In der Sendung kommen einige weitere Frauen zu Wort, die sich engagieren, sich zusammenschließen, die mit ihrem Handeln auch Mut machen möchten, Vorbild sein wollen für andere. Frauen in Führungspositionen: „Wir schaffen das!“ gerade auch hier. Frauen, die sich aus diesem Grund überlegen, wie kann man in der Gesellschaft bessere Voraussetzungen schaffen, um Frauen die volle Teilhabe zu erleichtern, indem man zum Beispiel eine Stelle teilt, „gläserne Decken“ sichtbar macht. Männer-Seilschaften bewusst machen: Männer kennen sich oft schon viele Jahre, von der Schule her oder aus der Studienzeit, während Frauen öfter Quereinsteiger sind und ihnen deshalb dieser Rückhalt zunächst fehlt.

Es heißt so oft, wenn eine Laudatio für einen erfolgreichen Mann gehalten wird: „Und all das wäre ihm nicht möglich gewesen, wenn nicht an seiner Seite über alle die Jahre und unermüdlich …“. Frauen, so hat man mir gesagt, schaffen das auch so.

Phönix aus dem Feuerkranz   Leave a comment

In der Luft
und bei den anderen Vögeln sieht alles so leicht
und mühelos aus.

Aber ich bin von einer langen und beschwerlichen Reise angekommen:
abgekämpft, müde, zerzaust, zerrupft
und mit abgeknickten Schwungfedern.

 

Jetzt will ich
wieder aufsteigen,
gefestigt und gehärtet
wie der Phönix einst
aus dem Feuerkranz.

Veröffentlicht 30. März 2018 von Michael in Gedankensplitter, Lyrik

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Sichtbarkeit der Frauen   1 comment

Frauen haben kein Recht auf eine weibliche Ansprache in Formularen. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am 13. März 2018 entschieden. So tief ist immer noch die Normalität der männlichen Sprache in unserer Gesellschaft verwurzelt. Trotz den 30 Jahren Genderdiskussion hat Marlies Krämer vor dem Bundesverwaltungsgericht verloren. Ich finde, ein bisschen mehr Mühe kann mittlerweile erwarten. Mein Bild zeigt: Wir können uns bei vielen Gelegenheiten gegenseitig bei der Hand nehmen.

„Es ist mein verfassungsmäßig legitimes Recht, dass ich als Frau in Sprache und Schrift erkennbar bin“ argumentiert sie. Ist das Verlangen überhaupt umsetzbar? Ich habe mal kurz überlegt, ob man das z.B. in Formularen überhaupt ohne Wortungetüme umsetzen kann. Für „Kontoinhaber“ kann man schreiben „das Konto gehört: …“. „Ausfertigung für den Kunden“ kann man ersetzen durch „Ausfertigung für Vertragspartei“. Man muss halt erst mal seinen Grips ein wenig anstrengen. Aber seit es im Schreibprogramm einen Thesaurus gibt und ein „Sag es treffender“, sollte das keine wirkliche Schwierigkeit mehr sein. Im Zweifel nimmt man beide Formen, bei der Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren!“ ist das doch auch selbstverständlich. Geht gut über die Lippen und auch gut in die Ohren. Und bei „Sehr geehrtes Publikum!“ brauche ich nicht mal Gender-Sternchen!

Einmal habe ich einen Vortrag vor Publikum rein in der weiblichen Form gehalten, mit den Worten: „Männer sind natürlich stets mitgemeint“. Einfach mal, um auszuprobieren, wie es sich als Mann anfühlt „mitgemeint“ zu sein. Ich habe es als Spaß gemacht, Lust am Ausprobieren und vor einem überwiegend weiblichen Publikum. Das war trotzdem sehr schwierig und hat sich sehr komisch für mich angefühlt, so tief können schlechte Angewohnheiten verwurzelt sein.

Wer in meinem Blog liest, wird (vielleicht) feststellen, dass ich mich um eine genderneutrale Ausdrucksweise bemühe. Es geht sicher nicht immer, aber mit zunehmender Übung schleifen sich geeignete Formulierungen ein. Und das fühlt sich gut und richtig an. Mein Ziel ist eine Sprache, die trotzdem nicht holperig oder gezwungen klingt, sondern wohlgeformt, flüssig, gut lesbar und von der sich vor allem niemand ausgeschlossen fühlt.

Internationaler Frauentag 2018   2 comments

Theresia Hebenstreit: Vom Angesicht

An der Bezeichnung Frauentag stoße ich mich jedes Jahr wieder. Das hat was von einer Extrawurst für Frauen, ähnlich der „Frauenquote“, ein Wort, das uns auf die falsche Fährte lenkt, weil es vom eigentlichen Problem ablenkt. Nicht die Frauen sind das Problem, sondern die (scheinbar naturgegebene) Übermacht der Männer. Ich bin deshalb schon seit langem dafür, zur Begrenzung eine „Männerquote“ einzuführen.

In der taz sind heute anlässlich des Frauentages 11 Seiten der gedruckten Ausgabe diesem Thema gewidmet. Sämtliche Artikel auf diesen Seiten sind von Frauen verfasst, aber ich finde keinen Beitrag eines Mannes. Hier offenbart sich die Schieflage und der Nachdenkensbedarf. Brauchen Frauen im Zeitalter der Gleichberechtigung immer noch diesen geschützten (also männerfreien) Raum? Was empfinden wir derzeit als „selbstverständlich“? Wann habe wir das Gefühl, dass etwas „angemessen“ und „richtig“ ist?

frauen museum wiesbaden: Goldene Äpfel der Hesperiden

Frauentag, bedeutet das nicht im Umkehrschluss 364 Männertage im Jahr? Wenn also heute doch relativ viele Menschen fragen: „Internationaler Frauentag – brauchen wir den im Angesicht der verwirklichten Gleichberechtigung in unserer westlichen Welt überhaupt noch?“, dann möchte ich dagegenhalten und fragen: „363 Männertage im Jahr (ich habe mal den Muttertag abgezogen), könnten wir Männer nicht großzügig ein paar Tage abgeben, ohne dass uns ein Zacken aus der Krone fällt?“

Als Mann habe ich mich damit beschäftigt, warum Frauen bei ihren Treffen manchmal keinen Mann dabei haben wollen. Und es hat viel Beobachten und Nachdenken erfordert, weil für mich als Mann vieles so ganz selbstverständlich ist, weil ich von Kind auf in dieser Atmosphäre aufgewachsen bin, dass ich (und viele andere auch) es gar nicht mehr wahrnehmen, wie sich das Verhalten von Frauen durch die Anwesenheit auch nur eines Mannes verändert. Manchmal ganz subtil, das kann eine völlig unverdächtige Geste sein. Natürlich freue ich mich, wenn ich Beachtung finde, wenn mir Sonderrechte eingeräumt werden. Aber ich möchte sie mir gerne ehrlich verdienen.

Beispielsweise ist es mir beim Einkaufen aufgefallen: wenn ich im Supermarkt mit meinem Einkaufswagen durch die Gänge fahre, machen mir manche Frauen Platz, besonders, wenn ich sichtlich auf dem Weg zur Kasse bin, indem sie so tun, als würden sie im Regal kurz etwas suchen bis ich vorbeigerollt bin. Aber brauche ich den Automatismus einer Vorzugsbehandlung durch mein Geschlecht?

Cecilia Herrero-Laffin: Trabajadoras del Mundo

Neulich sah ich eine junge Frau virtuos den Bagger bedienen (als Mann bleibe ich gerne stehen und schaue mir den Betrieb auf einer Baustelle an), die kleine Frau, die den Laster mit Anhänger mühelos rückwärts in die enge Einfahrt manövrierte. Immer noch bin ich bei solchem Anblick in einem ersten Impuls erstaunt. Aber warum eigentlich? Kann eine Frau in der Zeit der hydraulischen Steuerung und Lenkhilfen das nicht ebenso wie ein Mann?

Da ist also noch Platz für Veränderung, reichlich „Luft nach oben“, bis es uns so recht in Fleisch und Blut übergegangen ist, was wir als „Normalität“ im Umgang miteinander empfinden.

frauen museum wiesbaden: Von Göttinnen und Weisheiten

Musik in meinem Leben   Leave a comment

Hätte meine Mutter nicht im Fernmeldedienst gearbeitet, wäre vieles in meinem Leben anders verlaufen. Als ich gerade dabei war lesen zu lernen, machte sie dienstlich einen Kurs über Elektrotechnik. Sie schrieb zu Hause alles sorgfältig in ihre Hefte mit den entsprechenden Zeichnungen dazu: Schaltkreise, die Symbole für Sprechkapseln, Relaisspulen, Verstärkerröhren. Als sie merkte, wie sehr ich mich dafür interessierte, brachte sie mir immer wieder mal, ausgebaute Bauteile wie Schalter, Messinstrumente mit bis hin zu ganzen Baugruppen, was ihr die Kollegen so mitgaben. Wenn ich meine Mutter besuchte, zeigten mir die Kollegen die Wunderwelt des Verstärkeramtes. Sehr beeindruckt war ich vom Oszilloskop, das die Sprachschwingungen, die als elektrische Ströme durch die vielen Drähte liefen, sichtbar machen konnte.

Ein paar Jahre später hatte ich Klavierunterricht. Aber es war dann doch unbefriedigend. Die Musik, die in mir erklang, war ganz anders, viel unbändiger, weit weg von den üblichen Etüden und Klavierstücken der Musikschule. Die Sechziger Jahre waren für mich eine ideale Zeit, was die Musik betrifft. Die Rundfunkanstalten verbreiteten über ihre Sendesäle und Radiokanäle Klänge, die die Erschaffer „Neue Musik“ nannten. Begeisterte Menschen hatten doch, kaum waren die ersten Elektronenröhren entwickelt, begriffen, dass man damit Schwingungen erzeugen konnte. Und elektrische Schwingungen kann man über den Pappkonus eines Lautsprechers als Töne und Klänge hörbar machen. So wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrere Musikinstrumente wie Theremin, Trautonium, Ondes Martenot gebaut. Das Geräusch hielt Einzug in die Musik. Pierre Schaeffer komponierte in den 1940er Jahren aus Geräuschaufnahmen zunächst auf Schallplatte seine „Musique Concrète“. Schließlich leistete sich der WDR in Köln ein „Studio für elektronische Musik“, vielleicht das weltweit erste Tonstudio dieser Art. Die Zwänge der klassischen Harmonielehre hatten alle diese Menschen weit hinter sich gelassen. Neben Hörspielen entwickelte sich die Gattung der „Schallspiele“.

Solche Experimente wurden natürlich spät in der Nacht gesendet – zu meiner großen Freude. Wie man so schön sagt: „es war Musik in meinen Ohren“! Mein Verlangen danach war so groß, dass ich meinen Lötkolben in die Hand nahm, in die andere Hand Bücher mit Schaltungen und Beschreibungen, wie man irgendwie mit elektrischen Bauteilen Schwingungen erzeugen konnte. Schließlich stellte mir mein Arbeitgeber einen Kellerraum zur Verfügung, in dem es alsbald schnarrte, zirpte, zischte, summte, sang. Wir nannten es stolz „Studio Klangkunst“. Leider gibt es von dem Raum und all diesen Geräten, die so entstanden, keine Fotos.

Schaltungen mit Elektronenröhren mit orangerot glühendem Heizfaden, Glimmlampen, Kondensatoren, Kupferspulen, auf Aluminium-Chassis liebevoll aufgebaut, liehen mir damals ihre Stimme, wo ich selbst längst verstummt war. Sie sangen von meiner Angst, dem Schmerz in meiner Brust, meiner Verzweiflung, meiner Hoffnungslosigkeit und meiner Wut, die mir in dieser Zeit noch längst nicht bewusst war. Denn Wut war eine Todsünde! All das blieb mir viele Jahre lang im Hals stecken, dass ich beinahe daran erstickte, denn es war schließlich Kritik gewesen, ein Hinterfragen des Handelns all der „Respektspersonen“, der sinnlosen Ungerechtigkeiten und der Versuch des Nicht-mehr-gefallen-lassens. Ein Aufbäumen gegen die engen Fesseln eines verhärteten Systems.

Noch waren wir „Teenager“ (eigenartig, ich finde dafür kein passendes deutsches Wort!) und mussten die Ergebnisse unserer Mühen „Kunst“ nennen, um uns solches zu getrauen und uns die „künstlerische Freiheit“ zuzugestehen. Seinerzeit waren nur in der Kunst solch unerhörte Dinge erlaubt, was heute in der Popmusik alltäglich geworden ist.

Und wenn ich mir heute die alten Tonbänder anhöre, wird alles wieder lebendig: unsere Lust am Spielen, die Freude am Ausprobieren, der ungeheure Spaß an der Kakophonie! Die Gemeinsamkeit und vor allem die Befreiung vom Schwelgen-müssen in den Harmonien der klassischen Musik in einer eingestaubten Gesellschaft.